Kolumne – Gut gesagt
Die Kriminalstatistik belegt erneut eine starke Zunahme schwerer Gewalt. Die Täter sind vorwiegend Ausländer.

Die neue polizeiliche Kriminalstatistik belegt: Schwere Gewaltstraftaten nehmen weiter deutlich zu. 2025 stiegen sie erneut – um 8,1 Prozent gegenüben 2024. Und wie lautete das Ergebnis 2024? Plus 19 Prozent. Wie lautete es 2023? Plus 5,9 Prozent. Wie lautete es 2022? Plus 16,6 Prozent. Es geht einfach immer so weiter. Und die Verantwortlichen nehmen das einfach hin.
Dabei muss man es sich vor Augen halten: Mit solchen Zuwachsraten verdoppelt sich die Anzahl schwerer Gewaltdelikte in der Schweiz innert weniger Jahre!
Grösste Sorge bei Bevölkerung
Bei der Bevölkerung ist das durchaus angekommen. Eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts Sotomo zeigt, dass sich die Schweizer von allen Gefahren am meisten vor der Kriminalität im öffentlichen Raum fürchten.
Nun müssen wir uns die Frage stellen: Sind die Schweizer in den letzten Jahren also plötzlich so viel gewalttätiger geworden? Brennen bei den Eidgenossen neuerdings bei jeder Gelegenheit die Sicherungen durch? Werden wir Zeugen eines atavistischen Rückfalls der helvetischen Kultur in vormoderne Verhaltensweisen des Faustrechts und der Selbstjustiz?
Natürlich nicht. Die schweren Gewaltstraftaten gehen völlig disproportional auf das Konto ausländischer Täter. Von den 2025 wegen eines Vergehens gegen das Strafgesetzbuch polizeilich Beschuldigten waren 58 Prozent Ausländer – eine massive Überrepräsentation. Dieselbe Einseitigkeit zeigt sich bei der Gewalt.
Medien verwedeln Fakten
Trotz dieser klaren Faktenlage versuchen die Medien diesen offensichtlichen Missstand zu verwedeln und zu relativieren. Sie betonen, die Zahl der Delikte von Asylbewerbern sei zurückgegangen, blenden aber aus, dass diese Gruppe nach wie vor mit exorbitanten Kriminalitätsraten auffällt. 60 Prozent aller nordafrikanischen Gesuchsteller werden einer Straftat beschuldigt!
Ins Auge sticht ein weiteres durchsichtiges Ablenkungsmanöver. Wie auf stille Verabredung verwenden fast alle Medien den ideologisch aufgeladenen Begriff «Femizid», der darauf abzielt, die Debatte von den Ausländern wegzurücken und tödliche Gewalt an Frauen als allgemeines Männlichkeitsproblem darzustellen. «Femizide, Tötungen, Vergewaltigungen: Hier steigen die Zahlen», schreibt das Schweizer Radio und Fernsehen. «Mehr Femizide, mehr Vergewaltigungen», schreibt der Tages-Anzeiger. «55 Personen wurden letztes Jahr getötet, 32 davon Frauen. Bei Letzteren handelt es sich oftmals um sogenannte Femizide, bei welchen eine Frau aufgrund ihres Geschlechts getötet wird», schreibt der Blick.
Täterschutz statt Opferschutz
Die Verrenkungen, die Journalisten dabei machen, sind nicht zu übersehen. Der Tages-Anzeiger zeigt auf der Frontseite ein Bild, das an die Frau und die beiden Töchter erinnert, die im vergangenen August im neuenburgischen Corcelles vom Ex-Mann und Vater getötet worden sind. Dass der Täter, der mit einem Küchenmesser zustach, ein Algerier war, liest man nicht. Vielmehr meint der Tagi: «Und egal, ob eine kriminelle Person aus der Schweiz oder aus dem Ausland stammt, es ist in aller Regel ein Mann.»
Auf politischer Ebene läuft es ähnlich. Mit dem dramatischen Slogan «Jetzt Frauenleben retten!» kämpften linke Feministinnen um SP-Nationalrätin Tamara Funiciello im Dezember erfolgreich für eine Zusatzmillion für Präventionsprojekte, als ob je ein Täter wegen eines «sensibilisierenden» Plakats oder Inserats von einer Tat abgelassen hätte – während dieselben politischen Kreise jede ausländerrechtliche Massnahme gegen Gewalt an Frauen systematisch torpedieren.
Jüngst stimmten in der Frühlingsession nicht nur eine Funiciello und die gesamte SP-Fraktion gegen einen SVP-Vorstoss, der die Ausweisung ausländischer Straftäter im Bereich der häuslichen Gewalt forderte, sondern auch die Grünen, die Grünliberalen, die Mitte und die FDP. Statt Opferschutz betreiben sie Täterschutz. Derweil schraubt sich die Gewalt auch gegen Frauen Jahr für Jahr in Höhen, die hierzulande noch vor kurzem unvorstellbar waren – wegen der importierten Kriminalität.
Dr. Philipp Gut
Ihre Meinung zu diesem Thema interessiert mich. Schreiben Sie mir per Mail an: philipp.gut@schweizerkombi.ch




